Nachhaltiger Lachs aus dem Bluehouse, was steckt dahinter?

Lachs, der so frisch ist, dass er nach der Ernte erst einmal einen Tag lang liegen gelassen werden muss, ehe ihn der Filetierer verarbeiten kann.

Das ist der Lachs, den Safer Salmon exklusiv als Räucherlachs von Dänemark nach Deutschland importiert – in einer Qualität, die ohne Antibiotika oder Pestizide ein neues Level erreicht. Dass dem so ist, der Lachs maximal frisch und hochwertig geräuchert werden kann, liegt an seiner Zucht: Er wird geboren und wächst auf in einer landbasierten Fischfarm im dänischen Hvive Sande.

Dort hat die Firma Atlantic Sapphire ihr sogenanntes Bluehouse entwickelt, in dem der gesamte Lebenszyklus der Fische von Flüssen und Meeren in riesige Süß- und Salzwasser-Tanks verlagert wurde.

Wie wachsen die Lachse im Bluehouse auf?

Hier wächst der Lachs komplett kontrolliert auf. Was er frisst, wird genauso überwacht wie die Temperatur des Wassers, in dem er schwimmt. Dieses wird kontinuierlich gefiltert und ist entsprechend frei von Fäkalien. Gegenstromanlagen simulieren 24 Stunden an 365 Tagen eine stetige Bewegung, neben der Temperatur wird auch der Sauerstoffgehalt der Bassins rund um die Uhr überwacht. In ihnen ist der Lachs keinen äußeren Bedingungen ausgesetzt, erleidet weder Umweltprobleme noch Parasiten-Befall. Kurzum: Atlantic Sapphires Bluehouse ist so etwas wie ein High-Tech-Experiment für Produktivität und Nachhaltigkeit. Mit ihm sollen Probleme gelöst werden, die herkömmliche Lachsfarmen erleiden, beispielsweise in norwegischen Fjorden.

Entsprechend hoch sind die technischen Herausforderungen. Käfige in einen Fjord zu platzieren und dort zu managen ist weniger aufwendig, als riesige Anlagen an Land zu bauen, die man mit Wasser aus dem Atlantik füllt.

Doch dieser Aufwand lohnt sich.

Nicht nur was die Qualität des Lachses angeht – die landbasierte Zucht verursacht zum einen schon jetzt weniger Treibhausgasemissionen als die Schweine- oder Rinderzucht und beeinträchtigt zum anderen keine Meeres-Umwelt.

Hinzu kommt die eingangs erwähnte Frische.

Bislang mussten Aquakulturbetriebe ihre Lachse von landgestützten Brutstätten in küstennahe Netze bringen und von dort schließlich wieder zurück zu Verarbeitungsbetrieben an Land. Dieser Transport stresst die Fische, kostet Zeit und hinterlässt einen grossen CO2 Abdruck. Atlantic Sapphire erledigt hingegen alles im Bluehouse. Das Endprodukt kommt dann mit einzigartiger, filigraner Marmorierung durch Safer Salmon nach Deutschland.

 


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